Venenleiden – Eine Volkskrankheit?

Wussten Sie, dass etwa 90* der Erwachsenen unter Venenveränderungen leiden? Ein Venenleiden macht sich oft durch müde, schwere Beine oder Besenreiser bemerkbar. Besonders im Sommer bei heißen Temperaturen leiden viele Betroffene unter geschwollenen Beinen, die unangenehme Schmerzen verursachen. Oft als rein kosmetisches Problem verharmlost, ist ein Venenleiden jedoch eine ernstzunehmende Erkrankung. Unbehandelt kann eine Venenschwäche weiter fortschreiten. Im schlimmsten Fall führt dies zu einer sogenannten chronisch venösen Insuffizienz, kurz CVI. Eine solche ernsthafte Venenerkrankungen kann schwere Folgen, wie ein offenes Bein (med. ulcus cruris venosum) haben.

Wie entsteht ein Venenleiden?

Doch warum entsteht ein Venenleiden überhaupt? Ursachen können unter anderem sein, dass die Venen an Elastizität verlieren, die Venenklappen geschädigt sind oder die Muskelpumpe nicht mehr richtig arbeitet. Dies führt dazu, dass es vermehrt zu einem Rückstau von Blut in den Beinen kommt. Symptome wie müde, schwere Beine, Besenreiser oder Krampfadern gehen damit einher. Faktoren wie Übergewicht, langes Stehen oder Rauchen begünstigen zudem das Entstehen eines Venenleides.

Die Venenleiden gehören zu den meistverbreiteten Erkrankungen in westlichen Ländern. Dabei sind diese kein Problem von ausschließlich älteren Menschen: Schon rund 50 % der Erwachsenen zwischen 30 und 49 Jahren haben Beschwerden, die auf Veränderungen an den Venen zurückzuführen sein können.

Venenleiden sind ein ganzjähriges Problem und machen im Winter keine Pause!

Besonders im Sommer kennen viele das Problem schwerer und geschwollener Beine:

Doch schwülwarme Temperaturen bringen nur hervor, was das ganze Jahr unter der Oberfläche schlummert!






*davon 17% CVI Patienten