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Venenleiden behandeln: Was tun gegen Venenerkrankungen?

Bei einer chronischen Venenerkrankung gibt es eine Vielzahl verschiedener Behandlungsmöglichkeiten, die idealerweise kombiniert werden.

Da Venenerkrankungen unbehandelt voranschreiten, ist es sinnvoll frühzeitig in den Krankheitsprozess einzugreifen. Erste Anzeichen wie müde, schwere, schmerzende Beine und Schwellungen sollten daher ernst genommen werden.

Ziele der Behandlung

Die Behandlung chronischer Venenerkankungen hat drei Ziele:

  • Symptome und Beschwerden der Erkrankten müssen effektiv gelindert werden
  • Ödeme sollen reduziert und Hautveränderungen verbessert werden
  • das Fortschreiten der Erkrankung soll verhindert werden

Hierfür stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.

Ihr Apotheker und behandelnder Arzt beraten Sie gerne zu den optimalen Therapiemöglichkeiten.

  • Venenpräparate

    Venenpräparate (Ödemprotektiva) wie z.B. Antistax extra, wirken direkt im Inneren der Venen, dort wo die Gefäßbarriere undicht geworden ist und die Entzündung stattfindet.

    Die Flavonoide (bioaktiven Flawen), die im Extrakt des Roten Weinlaubs enthalten sind, dichten die Venenwand ab. So werden die Venen nachweislich repariert und von innen gestärkt und geschützt. Darüber hinaus wird die Mikrozirkulation gefördert und müde, schwere Beine werden entlastet. Beinschmerzen nehmen ab und Beinschwellungen werden gelindert.

  • Kompression

    Der Begriff „Kompression“ stammt aus dem Lateinischen „comprimere“ und bedeutet soviel wie zusammenpressen. Und genau das ist das Therapieprinzip: Der Kompressionsverband übt von außen Druck auf das Gewebe aus und presst das Bein zusammen, es wird dünner.

    Letztendlich wirkt die Kompression aber nur von außen auf das Bein ein und nicht direkt an der Vene.

    Besonders wichtig ist das konsequente Tragen der verordneten Kompressionsstrümpfe

    (z. B. von BELSANA) und eine regelmäßige Bewegung der Beine. Denn nur durch eine gleichzeitig aktivierte Muskelpumpe kann die Kompressionstherapie optimal wirken.

    Experten empfehlen eine Kombination von medizinischen Kompressionsstrümpfen und klinisch getesteten Venenpräparaten (Ödemprotektiva), wie z.B. Antistax extra, wenn die Kompression alleine nicht ausreicht oder nicht angewendet werden kann.

  • Operative Methoden

    Diese Maßnahmen werden von einem Venenfacharzt, dem sogenannten Phlebologen durchgeführt.

    Verödung (Sklerosierung)

    Die meisten krankhaft veränderten oberflächlichen Venen können verödet oder „sklerosiert“ werden. Dabei wird die erkrankte Vene außer Funktion gesetzt und nach und nach vom Körper abgebaut.

    Stripping

    Das sogenannte Strippingverfahren ist die klassische Behandlungsmethode bei Krampfadern. Bei diesem Verfahren wird die erkrankte Vene - je nach Notwendigkeit - ganz oder teilweise aus dem Bein herausgezogen. Um ein optimales Ergebnis zu gewährleisten und um lebensbedrohliche Thrombosen zu vermeiden, sollte nach dem Eingriff für mehrere Wochen ein Kompressionsverband getragen werden.

    Endovenöse Lasertherapie

    Die endovenöse Lasertherapie ist ein kleiner Eingriff zur Krampfaderentfernung. Bei dieser Therapie wird die innere Venenwand durch Hitze geschädigt. Dadurch verkleben die Gefäße und verschließen sich. Genau wie bei der Sklerosierung baut der Körper die unbrauchbar gewordene Vene nach und nach eigenständig ab.

  • Wann Sie zum Arzt gehen sollten

    Spätestens bei plötzlich auftretenden starken Schmerzen in den Beinen oder Hautver-änderungen führt am Arztbesuch kein Weg vorbei. Starke Schmerzen in den Beinen sollten unabhängig von anderen Beschwerden immer von ärztlicher Seite abgeklärt werden. Das gleiche gilt wenn sich Ihre Beschwerden kontinuierlich verschlechtern.

Gut zu wissen...

Einige gesetzliche Krankenkassen erstatten Arzneimittel

Voraussetzung: Vorlage grünes Rezept + Kassenbon

> Prüfen Sie ob Ihre Kasse dabei ist.

Quelle: Die Liste wird vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. bereitgestellt.