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Ursachen: Was steckt hinter einem Venenleiden?

Risikofaktoren im Überblick

Die Gründe für die Entwicklung von chronischen Venenerkrankungen sind vielseitig.

Häufigste Risikofaktoren sind die erbliche Veranlagung und das zunehmende Alter.

Aber auch Lebensstilfaktoren – allen voran Bewegungsmangel und Übergewicht – spielen eine entscheidende Rolle.

  • Erbananlagen

    Wenn beide Elternteile Krampfadern haben, liegt für deren Kinder die Wahrscheinlichkeit, im mittleren Lebensalter ebenfalls Krampfadern zu entwickeln, bei 90 %. Auch ohne erbliche Belastung besteht noch immer ein Risiko von etwa 20 %.1

    [1] Cornu-Thenard A et al. Importance of the familial factor in varicose disease. Clinical study of 134 families. J Dermatol Surg Oncol. 1994; 20(5):318-26

  • Alter

    Mit dem Alter verliert das Gewebe unaufhaltsam an Elastizität. Dies gilt nicht nur für die Haut, die äußerlich und gut erkennbar mit dem Älterwerden kleine Falten entwickelt, sondern auch für die Venen.

  • Bewegungsmangel

    Durch langes Sitzen und Stehen staut sich das Blut in den Venen. Damit ist der Rücktransport des Blutes zum Herzen gestört.

    Die Venen können jedoch durch regelmäßige Bewegung oder durch Hochlegen der Beine entlastet werden.

    Hier finden Sie Tipps, wie Sie sich im Alltag mehr bewegen können.

    Bewegung im Allgemeinen und Sport im Speziellen aktiviert die Muskelpumpe und fördert damit den Rücktransport des Blutes.

  • Übergewicht

    Übergewicht kann die Entwicklung einer chronischen Venenerkrankung fördern, denn durch überschüssige Pfunde kann in den Beinvenen ein Bluthochdruck entstehen. Dieser fördert die Entstehung von Entzündungen in den Venen.

  • Geschlecht

    Entgegen der landläufigen Meinung sind Frauen nicht häufiger als Männer betroffen.

    Fakt ist lediglich, dass Krampfadern im mittleren Lebensalter beim weiblichen Geschlecht häufiger vorkommen. Dies scheint hormonellen Einflüssen zu unterliegen, da das Risiko mit der Anzahl vorausgegangener Schwangerschaften ansteigt.